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BeitragVerfasst: Mo Okt 02, 2006 15:57 
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Wie man in diesem Heise Artikel lesen kann, hat die Stanford University eine Software geschrieben welche ATI X1900er Chips benutzt um die räumliche Struktur von Aminosäureketten zu ermitteln. Dies geschieht im Rahmen des Folding@Home Projekts.

Interessant ist dies deshalb, weil die Software mit BrookGPU entwickelt wurde, einem Compiler der den Zugriff auf die GPU vereinfacht.

Die GPU erreicht dank der 48 parallelgeschalteten Pixel-Shader 20 bis 40 mal mehr FLOPS als klassische CPU Clients, und sogar mehr als der neue CELL Prozessor. Mit nur 10.000 Clients würde man damit die PETA-Flop Grenze überschreiten und damit auch die Leistungsfähigkeit bisheriger Supercomputer.

Leider sind diese fantastischen Anwendungsmöglichkeiten nur auf ATI Chips beschränkt, da NVIDIAs Chips noch technischen Einschränkungen unterliegen.


Apropos Folding@Home: Wer es noch nicht weiß, auch DelphiGL kämpft gegen die Übel dieser Welt (Konkret gegen AIDS und Krebs). Wer mit machen will kann sich hier weitere Infos holen.

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BeitragVerfasst: Do Okt 05, 2006 19:24 
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Zitat:
Leider sind diese fantastischen Anwendungsmöglichkeiten nur auf ATI Chips
beschränkt, da NVIDIAs Chips noch technischen Einschränkungen unterliegen.


Mit dem Satz kann ich mich leider nicht so richtig anfreunden;
es gibt (zumindest) nVidia Gelato - ein Hybridrenderer, der die nVidia GPU als FPU
missbraucht. Funktioniert hier natürlich nicht bei ATi-Karten (wegen technischer
Einschränkungen? Wohl kaum!).
Der Satz zeigt höchstens, wer den Artikel bei Heise gesponsort hat :)


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BeitragVerfasst: Do Okt 05, 2006 19:29 
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Beiträge: 2244
ATI hat eine spezielle Schnittstelle veröffentlicht mit dem man die Hardware direkt ohne Umwege über OpenGL/Direct3d steuern kann. Die Shader werden direkt in dem internen Format übergeben und man kann hat mehr Kontrolle über den Speicher und kann z.B. direkt von einer Adresse lesen oder zu einer wählbaren Position schreiben. Das geht anscheinend auch aus dem System Memory, so dass man keinen Umweg mehr über Texturen gehen muss.
Insgesamt soll dieses System schneller sein, als die Berechnung über die Grafikschnittstelle. In den .pdf sind Beispiele.

http://www.ati.com/developer/siggraph06 ... ggraph.pdf
http://www.ati.com/developer/siggraph06/dpvm_e.pdf


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BeitragVerfasst: Fr Okt 06, 2006 06:32 
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Da fragt man sich, ob in Zukunft die "SuperComputer" primär nur noch mit HighEnd Grafikkarten bestückt werden, sofern sie im jeweiligen Bereich einsetzbar sind. Wie schnell das Programm wohl mit Crossfire oder Quad Crossfire (wann gibt es das eigentlich?) wäre?!

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BeitragVerfasst: Fr Okt 06, 2006 08:08 
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Das mit dem Sponsoring bei heise liegt naha. Allerdings steht da ja auch wieso NVIDIA Karten beschränkt sein sollen:
Zitat:
Und nur die X1000-GPUs seien in der Lage, den Overhead der Sprunganweisungen mit mathematischen Berechnungen zu überdecken, während die Nvidia-Chips Sprung-, Textur- und ALU-Berechnungen nicht gleichzeitig durchführen könnten. Außerdem unterbrächen die Nvidia-GPUs die Berechnung nach 64.000 Instruktionen und könnten die komplexe Software aus mehreren Millionen Anweisungen pro "Pixel" und pro Iteration nicht in einem Pass ausführen

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BeitragVerfasst: Fr Okt 06, 2006 11:28 
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Wir hatten auch gestern im IRC kurz das Thema und Nvidia wird auch in kürze nachziehen.
Die neue Architektur von ATI Karten, ist der Crossfire Technologie zu verdanken.
Man wird sich hier bestimmt noch an KI- und Physik-Karten erinnern.
ATI hat mit ihrer Architektur ermöglicht, 3 Grakas per crossfire zu bündeln, wobei 2 Grafik berechnung machen und eine macht Physik.
Das geht auch in der 1-1 variante, eine passende Physik Lib gibt es von Havok.
Man könnte auch 3 Grakas für Grafik, Physik und KI nutzen.
Wenn ich mich recht erinner liegt dies ja auf dem OpenGL und DirectX auf und damit kann man ja ohne probleme zu neueren Karten kompatibel bleiben.

Diese variante ist auch wesentlich besser als eine extra Karte für die jeweiligen Thematiken.
Man hat ein einheitliches Interface, support für alle Systeme wo OpenGL Treiber vorhanden sind und es ist günstiger.
2x X1800 Graka sind ~400-600€ wobei
1x x1800 und Physikkarte ~450-550 kommen und man die Physikkarte nur in unterstützen Spielen nutzen kann.
Da kauf ich lieber 2 grakas und kann mir aussuchen ob meien Physik oder Grafik aufgebessert werden soll.
Allerdings ist auch hier zu sagen, dass die Spiele erstmal eine unterstützung brauchen.

Im Gameserver bereich ist es aufjedenfall was sehr praktisches.
Wenn der Server alle Physikberechnungen macht, entfällt nicht nur fehler im game sondern unterbindet noch eine gute menge an cheatmöglichkeiten.
Man kann dann ein Spiel mit einer sehr komplexen Physik herstellen ohne das die Spieler schnellere PCs brauchen.

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BeitragVerfasst: Fr Okt 06, 2006 13:50 
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Bei den meisten Spielen wird der Physik Krams nur auf dem Client ausgeführt. Zb. bei dem Ragdoll System von UT2K4 erhält der Client das Signal das ein Spieler tot ist und lässt diesen dann in das entsprechende State wechseln, deswegen sieht der Tod von ein und dem selben Spieler auf allen Clients verschieden aus.

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